Die Ratten werden gebeten, dass sinkende Schiff zu verlassen
Hoffentlich beherzigen möglichst viele Aktionäre den Rat der Analystin Alyce Lomax und trennen sich von ihren Anteilen an der immer irrsinniger (= verzweifelter) agierenden Musikindustrie. Wenn die amerikanische RIAA im Rahmen von Filesharing-Prozessen sogar die prinzipielle Rechtmäßigkeit von Files bezweifelt, die man selber von korrekt gekauften CDs erstellt hat, um sie auf seinem PC und iPod etc. hören zu können, dann sagt das mehr über deren Kopflosigkeit aus als 1000 Artikel es könnten. Der Kunde ist vor allem kriminell, herzlichen Dank! Und dann wundern die sich, dass die Umsätze sich im steilen Sturzflug befinden… irgendwann wird man wirklich verklagt, wenn man unter der Dusche singt!
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Nach der neuerlichen Verschärfung des Urheberrechts in Kombination mit der “Anti-Terror”-Datensammelwut dürften an demnächst wieder lustige Massenklagen der Musikindustrie gegen 14-16-Jährige ins Haus stehen.
Eigentlich sollte sich die B*ld-Zeitung dem Thema mal zuwenden, schließlich liegt der Anteil an jungen Kriminellen dank des neuen Gesetzes (Besitz mindestens einer nicht 100%ig legalen Kopie einer CD/DVD/MP3.Datei) bei ca. 97,6 %. Es könnten aber auch mehr sein, eine kleine Dunkelziffer bleibt schließlich immer.
Dazu soll es durchaus erwachsene Musikliebhaber geben, die Downloads nutzen, um in aller Ruhe potentiell interessante Alben probezuhören und so zu sieben, welche den Kauf wirklich wert sind. Es soll ja nicht jeder Geld scheißen können… eine Information, die offensichtlich auch noch nicht an die richtigen Stellen durchgedrungen ist.
Hey, Dori!
Dori: Wenn du gerne mal ein Album probehören willst, dann geh doch einfach in einen anständigen Musikladen, die tun dir die CD in ihre Player und du kannst mal reinschnuppern - legal.
Liebster, leckerster Butterkuchen, nicht jeder Musikliebhaber hat noch sowas wie einen “anständigen” Musikladen in seiner Stadt, in dem er in aller Seelenruhe den freien Nachmittag mit einem Stapel CDs zum Probehören verbringen kann. Im Gegenteil, solche Läden sind inzwischen eine Rarität im durchschnittlichen Stadtbild, sogar in Großstädten. Und bei den heutigen Preisen verbieten sich mit einem normalen Einkommen Blindkäufe von selber. Wer sich da in’s eigene Knie geschossen hat, sieht doch ein Blinder mit Krückstock.