Live, Love & Sex

Beim Wühlen in meinem Vinylarchiv (eBay möchte gefüttert werden!) bin ich auf einen längst verscherbelt geglaubten Teil meiner Nine Inch Nails-Sammlung gestoßen, den ich prompt mit wachsender Begeisterung durchgesehen und für vorstellungswürdig befunden habe. Wie viele Fans wissen eigentlich, welche z.T. arg obskuren Projekte Trent Reznor abseits ausgetrampelter NIN-Pfade schon betrieben hat? Wäre schade, dieses Wissen untergehen zu lassen, drum landet es an dieser Stelle : )

Das vielleicht kurioseste Stück stellt diese Aufnahme erbaulicher Texte für heran- und nachwachsende Fans aus den späten Neunzigern dar:

Trent widmet sich darin brennenden Fragen des jüngeren Teils seiner Anhängerschaft, wie z.B. nach der korrekten Auslegung des “Fuck you like an animal”-Songs und empfohlener Verhütungsmethoden für Schäferhunde, falls der ein oder andere Zuhörer seinen Ausführungen geistig nicht folgen konnte. Dabei spickt er seinen recht freien Vortrag mit allerlei Anekdoten aus dem bewegten Tourleben, Tips und Cheats für Xbox und Gamecube, und natürlich verrät er auch den ein oder anderen Trick aus dem Studio:

“We try to name all our hard drives something easy to remember, like Bum Cleaver, Cunny or Big Hairy Pussy. Sometimes it gets complicated when we don’t remember if the file we’re looking for is Assfuck 25 or the Fuckfuck 12 drive, or Fuckfuck 12 on the Assfuck 25 drive.

And when we’re talking to each other in the studio, wondering aloud whether running the Cunnykick file through the Fuckchop program on the Asslick disc would help us access the Turbocunt compression… it’s really like speaking another language altogether.”

Sollte euch dieses rare Stück auf eBay über den Weg laufen, schlagt zu. Die Kollegen auf ETS und in der Spiral werden euch beneiden!

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